Augen

Archiv

Rüblick 2015

23.November 2015, Website zu Kindereuthanasie-Verbrechen in Leipzig online
Die Internetseite, die mit Unterstützung des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ und der LEIPZIGSTIFTUNG entstand,
wird zukünftig vom Sächsischen Psychiatriemuseum betreut.

25. September bis 11. Oktober 2015, 6. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit
Unsere Veranstaltungen im Rahmen der 6. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit.

20. Juni bis 13. September 2015, In guter Nachbarschaft. Vielfalt und Reichtum aus 25 Leipziger Sammlungen
Die Ausstellung verfolgt den Leitgedanken, aus Anlass der 1000-Jahr-Feier in Leipzig
auf die traditionsreiche, bürgerliche Sammelkultur zu verweisen.

25. April 2015, Museumsnacht Halle – Leipzig
Kopfkino, Veranstaltungen im Sächsischen Psychiatriemuseum

20./21. März 2015, Podiumsdiskussion
„Wie käuflich ist die Medizin? - Über den Einfluss
der pharmazeutischen Industrie auf die medizinische Forschung und Praxis“

13./14. März 2015, Veranstaltungen zur Leipziger Buchmesse
Anläßlich der Leipziger Buchmesse 2015 finden im Durchblick Lesungen statt. Zusätzlich wird eine Psychiatriegeschichtliche Stadtführung angboten.

Rüblick 2014

bis 15. November 2014, Sonderausstellung
„Der dreifach diplomierte Idiot“ Das Phänomen Erich Spießbach“

2. bis 17. Oktober 2014, Festival „kunst : verrueckt“
Zum 20. Mal veranstaltet der Verein Durchblick e.V. vom 2. bis 17. Oktober 2014 das Festival „kunst : verrueckt“ in Leipzig.

10. Mai 2014, 18:00 bis 0:30 Uhr, 6. Museumsnacht in Halle und Leipzig
Lockstoff auch im sächsischen Psychiatriemuseum - herzlich willkommen.

5. Mai 2014, 15:30 bis 22:00 Uhr, Aktionstag
Aus Anlass des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen lädt die Stiftung für Soziale Psychiatrie zu einem Aktionstag ein.

11. April 2014, 19:00 Uhr, Ausstellungseröffnung
Dietmar Riemann: Was für eine Insel in was für einem Meer. Leben mit geistig Behinderten Fotografien aus dem gleichnamigen Bildband (1986) mit Texten von Franz Fühmann.
Ausstellung vom 11. April bis 5. Mai 2014

13. und 15. März Veranstaltungen zur Leipziger Buchmesse
Präsentation der im Mabuse-Verlag erschienenen zweiten Auflage von „Wahn und Sinn: 200 Jahre Psychiatrie in Sachsen“ Thomas R. Müller,
Stadtführung 15. März, 11:00 Uhr und Vorstellung von interessanten Neuerscheinungen insbesondere auch die Premiere der Reihe Symptom mit Heft Symptom Nr. 6/2014

16. Januar 2014,17:30 Uhr, „Welche Fülle von Elend, aber auch welche Gelegenheit zu helfen und zu dienen“
125 Jahre Ausbildung von psychiatrischem Pflegepersonal in Sachsen – Ausstellungseröffnung mit anschließendem gemeinsamen Rundgang.

Rüblick 2013

6. November 2013, 14:00 Uhr, Verleihung des Förderpreises der Stiftung Soziale Psychiatrie im Psychiatriemuseum
Im Anschluß an die Preisverleihung – Museumsführungen, Führungen durchs Haus und Musik mit Matthias Voigt und Erik

04. Oktober 2013, 18:30 Uhr, Eröffnung der Ausstellung „Psychiatrie in der DDR. Sachsen 1945 bis 1993
Mit dieser Ausstellung wird der erste Bereich der neu gestalteten Dauerausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums eröffnet.

04. Mai 2013, 18:00 bis 24:30 Uhr, 5. Museumsnacht in Halle und Leipzig
Jagdfieber auch im sächsischen Psychiatriemuseum - herzlich willkommen.

16. März 2013, 15:00 bis 16:30 Uhr, Stadtführung
Der spezielle psychiatriegeschichtliche Stadtrundgang zur Buchmesse

14. März 2013, Buchpremiere zur Leipziger Buchmesse 2013
„Wahn und Sinn“ Buchvorstellung mit Thomas R. Müller (Autor) und Thomas Seyde (Psychiatriekoordinator)

Rüblick 2012

05.05.12
Museumsnacht in Halle und Leipzig am 5. Mai 2012. Am 5. Mai 2012 findet von 18.00 Uhr bis 01.00 Uhr
die vierte gemeinsame Museumsnacht der Städte Halle und Leipzig statt.

14.03.12
Psychiatrie in der DDR zur Leipziger Buchmesse 2012 - Buchvorstellung und Lesung
mit den Herausgebern Beate Mitzscherlich und Thomas R. Müller
und der Schauspielerin Katja A. Pohl
aus Anlass des Erscheinens der zweiten Auflage des Zeitzeugen-Buches im Mabuse-Verlag.
)

17.03.12
Sonderausstellung zur Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein bis 17. März 2012 verlängert.

Rüblick 2011

20./21. 05. 11
20. und 21. Mai 2011 Jubiläumssymposium
des Sächsischen Psychiatriemuseums
"IRR-SINN. Zehn Jahre Sächsisches Psychiatriemuseum".

07. 05. 11
Museumsnacht 2011 - Heimliche Liebe

24. 04. 10 - 15. 02. 11
Abgerissen. Das Schicksal der ehemaligen Irrenanstalt Halle-Nietleben.
Eröffnung zur Museumsnacht am 24. 04. 2010 im Interim des Psychiatriemuseums

19. 03.11
Lesung im Nachtcafé des Durchblick e.V.

Rückblick 2010

19. 11. 10
Schöne Nachbarin
11. Museumsnacht in Halle und Leipzig

28. 02. 10
Wiedereröffnung
Psychiatriemuseum im Interim

Rückblick 2009

19. 11.09
Gemischtes Doppel - "Halzig & Leiple"
10. Museumsnacht in Halle und Leipzig

Rückblick 2008

19. 11.08
„Die Winterreise“ Einführung und Film
Aus Anlass des 180. Todestages von Franz Schubert
am Mittwoch, den 19. November um 20 Uhr
im Sächsischen Psychiatriemuseum
Eintritt: 4 € / erm. 2 €

02.10.08
Psychiatrie in der Wende. Leipzig 1989-1993
Eröffnung der Sonderausstellung am Donnerstag,
den 02.10.2008 um 20 Uhr im Sächsischen Psychiatriemuseum

20.09.08
Die Private Heil- und Pflegeanstalt Thonberg (1836 bis 1920)
Finissage zur Sonderausstellung des Sächsischen Psychiariemuseums
Sonnabend, den 20.09.08, 15 Uhr, Mainzer Str. 7

07.06.08
Schauplätze Leipziger Psychiatriegeschichte
Historischer Stadtrundgang
am Samstag, den 7. Juni 08 um 14 Uhr
Treffpunkt: Rosentalgasse/Emil-Fuchs-Straße
In Kooperation mit Leipzig Details
Preis: 7,-€
(Der Preis weicht diesmal von unseren sonstigen Preisen ab)

26. 04.08
Nachtschicht: 9. Leipziger Museumsnacht im Sächsischen Psychiatriemuseum - Programm

26. 04.08
Museumsnacht 2008 im Rückblick - Bilder

06. 03.08
19.30 Uhr „Genie und Wahnsinn - Der Fall Janke“ (Film)

Neuerscheinung
„Fundamentale Gebote der Sittlichkeit“, Boris Böhm, Gerald Hacke

Neuerscheinung
„Maries Akte. Das Geheimnis einer Familie“, Kerstin Schneider

Rückblick 2007

05.09.–20.10.07
NS-„Euthanasie“ vor Gericht. Der Prozess vor dem Landgericht Dresden 1947
Sonderausstellung

20.05.07
Internationaler Museumstag
Die Anfänge der Psychiatrie im Spiegel der „Zeitschrift für psychische Aerzte“
Präsentation der Neuerwerbung des Sächsischen Psychiatriemuseums

21.04.07
Nachtschicht: 8. Leipziger Museumsnacht
im Sächsischen Psychiatriemuseum

05.02.07
Lesung und Film:
Dieses zweite Ich – Fallada in Leipzig, zum 60. Todestag des Dichters

Rückblick 2006

04.10.06
Sonderausstellung:
Sich ein Bild Machen – Fotografien der Heil- und Pflegeanstalt Dösen um 1910

29.07.06
Soiree:
Robert Schumann – Soiree zum 150. Todestag

07.06.–27.07.06
Sonderausstellung:
Zeige Deine Wunde – befreiende Kunst

24.04.–29.04.06
Lesung, Film, Cabaret:
Schauplätze Leipziger Psychiatriegeschichte

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Kindereuthanasie-Verbrechen in Leipzig

Website zu Kindereuthanasie-Verbrechen in Leipzig online

Ab sofort ist die Internetseite www.die-wiese-zittergras.de zu den Kindereuthanasie-Verbrechen in Leipzig online.
Anlass für die aktuelle Freischaltung der Website ist der 75. Jahrestag der Eröffnung der Kinderfachabteilung in der Heilanstalt Leipzig-Dösen im Oktober 1940. Die Homepage erinnert an die Hintergründe der nationalsozialistischen Verbrechen an behinderten Kindern. Allein in Leipzig-Dösen waren in dieser speziellen Abteilung mehr als 500 als lebensunwert angesehene Kinder getötet worden.
Auf der Internetseite können zahlreiche dieser Schicksale nachgelesen werden. Außerdem werden der interessierten Öffentlichkeit Materialien und Dokumente zur Verfügung gestellt.
„Nach der Einrichtung eines Gedenkortes im Leipziger Friedenspark und der Überarbeitung der Wanderausstellung gibt es nun auch eine Internetseite, welche zu diesem düsteren Kapitel der Leipziger Stadtgeschichte informiert und die Erinnerung wach hält“, erklärt Bürgermeister Fabian.
Damit fasst die Internetseite Forschungsergebnisse und vielfältige Projekte zusammen, die auf einer mehr als 15jähigen Beschäftigung mit diesem düsteren Kapitel der Leipziger Stadtgeschichte beruhen, initiiert und begleitet vom Gesundheitsamt der Stadt Leipzig und dem Psychiatriekoordinator Thomas Seyde. 

Die Internetseite, die mit Unterstützung des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ und der LEIPZIGSTIFTUNG entstand, wird zukünftig vom Sächsischen Psychiatriemuseum betreut.
Leipzig, den 23. November 2015

Kontakt:
Thomas Seyde, Stadt Leipzig, Gesundheitsamt, Psychiatriekoordinator
Tel:  0341 1236806,

Thomas Müller, Durchblicke e.V./Sächsisches Psychiatriemuseum,
Tel:  0341 14061413, .

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6. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit

Unsere Veranstaltungen im Rahmen der 6. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit.


29. September 2015, 19 Uhr, Sächsisches Psychiatriemuseum
Martin Goyk liest aus dem Roman
„Dr. Agaton. Ein Tagebuch, herausgegeben von seinem Freund und Psychiater“
Der Leipziger Psychiater und Psychoanalytiker Martin Goyk veröffentliche 1972 die „Arztnovelle“, in der die Reformbemühungen in der Leipziger Psychiatrie ein literarische Denkmal bekamen. In seinem neuen Buch erzählt er in Tagebuchform die Lebensgeschichte des Arztes und Psychiaters Dr. Agaton.
„Ein knapper Text von ungeheurer Wucht. Nicht ohne feinen Humor. Ein deutsches Drama.“

Der Eintritt ist frei!


1.10.2015, 17 Uhr
Stadtführung „Schauplätze Leipziger Psychiatriegeschichte“
Die historische Stadtführung durch die Leipziger Innenstadt führt zu Schauplätzen, die mit den Lebensgeschichten von Psychiatriepatienten (u.a. R. Schumann, F. Nietzsche, Karl May), den Biographien von Ärzten und Psychiatern (Möbius, Hahnemann, Heinroth) und dem Georgenhospital und seiner Nachfolgeeinrichtung) verbunden sind.

Treffpunkt: Eingang Naturkundemuseum
Kosten: 7 € /erm. 5 €

9.10.2015, 18 Uhr durch blick galerie
Imago Imagorum Melcheriensis. Peter Melchers Bildwelten
Ausstellungseröffnung
Peter Melcher gehört zu den Gründern des Durchblick e.V. und seiner Kunstgruppe. Die Ausstellung in der Durchblick-Galerie zeigt alte und neue Arbeiten auf Leinwand und Papier.

Vollständiges Programm der Aktionswochen unter:
aktionswoche.seelischegesundheit.net/leipzig

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In guter Nachbarschaft.

Vielfalt und Reichtum aus 25 Leipziger Sammlungen




20. Juni bis 13. September 2015
Museums der bildenden Künste
Katharinenstr. 10, 04109 Leipzig
www.mdbk.de
.

Die Ausstellung verfolgt den Leitgedanken, aus Anlass der 1000-Jahr-Feier in Leipzig auf die traditionsreiche, bürgerliche Sammelkultur zu verweisen. Die Ausstellung „In guter Nachbarschaft“ nimmt auf diese Tradition Bezug und lässt, indem sie ausgewählte Exponate aus den Leipziger Spezialsammlungen wieder für drei Monate zusammenführt, moderne Wunderkammern entstehen. Hierfür wurden insgesamt zwölf Kunstwerke der verschieden Epochen und Gattungen aus den Beständen des Museums der bildenden Künste Leipzig als „Leitbilder“ zur Verfügung gestellt. Das Spektrum reicht dabei von Rembrandt und Goya, über Beckmann bis hin zu Bernhard Heisig und Evelyn Richter. Aus den nachbarschaftlichen Sammlungen wurde auf diese Vorgaben „geantwortet“: ergänzend, interpretierend, konterkarierend – jeweils mit Objekten aus der eigenen Sammlung.
Das Sächsische Psychiatriemuseum bzw. die Kunstgruppe des Durchblick e.V. beteiligen sich mit einer Fotoserie von Sven Sonntag und Arbeiten von Thomas Riesner an der Ausstellung.

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Museumsnacht Halle – Leipzig, 25. April 2015

Kopfkino




18:00 - 1:00
Ich sehe und weine oder All of all of all and nothing
Ein Zirkel für gute Gesellschaft von Marion Silberbach und Kollektiv Wir sind Kinder zum 1000. Geburtstag der Interessengemeinschaft pop und Leipzig.

18:30 – 19:00
Sabine Wunderlich liest aus ihren Werken
Ein poetischer Mix mit Versen über die Liebe und das Leben.

19:15 – 19:30
Freiheit – Mythos – Frau
Malerei und Zeichnungen von Marcel Pissoke.
Ausstellungseröffnung

19:15 – 19:45
Livemusik
Maria Schüritz schreibt am liebsten soulige Songs über innere Vorgänge; begleitet wird sie von Felix Kaduk am jazzigen Kontrabass.

Bildergalerie
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20:00 – 22:00
Verfluchte Menschenspielerei
Die verrückte Welt des Daniel Paul Schreber.
Ausstellung und Toncollage



20:30 – 22:00
Nach(t)druck
Einblicke in die Siebdruckwerkstatt.

21:30 – 22:00
Die Goldene Meise 2015
Preisverleihung mit Laudatio

Livemusik
Maria Schüritz und Felix Kaduk zaubern mit Kontrabass und Akustikgitarre soulige Singer-Songwriter-Musik mit einer kleinen Prise Jazz.

22:30 – 01.00
Feuer und Flamme
Die Nachtaktiven scharen sich um das Feuer im Garten der Durchblick-Villa
Für das leibliche Wohl ist gesorgt:
Getränke und Gegrilltes



Das gesamte Programm der Museumsnacht Halle – Leipzig 2015: PDF-Download

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Der Podiumsdiskussion: „Wie käuflich ist die Medizin? - Über den Einfluss
der pharmazeutischen Industrie auf die medizinische Forschung und Praxis“

Gemeinsame Veranstaltungen des MEZIS e.V. und des Durchblick e.V./Sächsisches Psychiatriemuseum





20. März, 19 Uhr
Sächsisches Psychiatriemuseum, Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig
Podiumsdiskussion
„Wie käuflich ist die Medizin? Über den Einfluss der pharmazeutischen Industrie auf die medizinische Forschung und Praxis.“
mit
- Angela Spelsberg (Transparency International)
- Felix Hasler (Schweizer Pharmakologe u. Medizinkritiker)
- Dr. med. Gisela Schott, MPH (Arzneimittelkomission der deutschen Ärzteschaft)
- Prof. Dr. med. Thomas Lempert (Chefarzt der Abt. für Neurologie, Schlosspark-Klinik
  Berlin)
Moderation: Manja Dannenberg (niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vorstandsmitglied MEZIS e.V.)

21. März, 16:00 Uhr
Sächsisches Psychiatriemuseum
Expertengespräch
„Wie stärken wir in der deutschen Ärzteschaft eine Kultur der wissenschaftlichen Unabhängigkeit?“


mehr Informationen unter:
www.mezis.de

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Veranstaltungen zur Leipziger Buchmesse 2015

Lesungen


13. März, 18:00 Uhr
Christine Stumpe: Kunst und Medizin 2009-2014. Eine Liebes- und Leidensgeschichte in der soziokulturellen Entwicklung
Das Buch versammelt Briefe, Geschichten und Berichte über die Arbeit der Autorin im Durchblick e.V.

13. März, 20:00 Uhr
Der andere Fallada – Eine Chronik des Leidens
Klaus-Jürgen Neumärker erzählt das Leben Hans Falladas anhand bisher unbekannter Krankenakten.
Moderation: Heide Hampel
In Kooperation mit dem Steffen Verlag.

Der andere Fallada Der andere Fallada

Klaus-Jürgen Neumärker
Foto: Carsten Kampf


14. März, 19:15 Uhr
Gerd Busse
J.J. Voskuils Roman „Das Büro“ – ein niederländischer Klassiker!
Der Monumentalroman ist Literatur gewordenes Büroleben, wie viele es kennen.
Moderation: Ulrich Faure
In Kooperation mit dem Verbrecher Verlag.


Psychiatriegeschichtliche Stadtführung


14. März von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Zwischen Genie und Wahnsinn. Dichter und Denker in Leipzig
Psychiatriegeschichtliche Stadtführung auf den Spuren von Goethe, Grabbe, Nietzsche, Karl May u.a.
Treffpunkt: Naturkundemuseum
Tickets (7 €) vor Ort.

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„Der dreifach diplomierte Idiot“ Das Phänomen Erich Spießbach

Sonderausstellung bis 15. November 2014




Erich Spießbach (1901–1956) arbeitete als Archäologe in seiner Heimatstadt Gotha und
in Münster bis er 1943 als »psychopathische Persönlichkeit« in die Psychiatrie kam. Dort
entstanden in kürzester Zeit die in dieser Ausstellung vorgestellten Bilder, Zeichnungen
und Texte, die Spießbach als kreativen Künstler, brillanten Satiriker und politischen
Provokateur ausweisen.

In Kooperation mit der Sammlung in der Beeck und der Stiftung Schloss Friedenstein
Gotha.

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20. Festival "kunst:verrueckt"

Kunst und Psychiatrie





Zum 20. Mal veranstaltet der Verein Durchblick e.V. vom 2. bis 17. Oktober 2014 das Festival „kunst : verrueckt“ in Leipzig.

Der Jubiläumsjahrgang umfasst ein vielfältiges Programm, das sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema Kunst und Psychiatrie beschäftigt.


mehr Informationen:

Programm

Do 02.10. 19 Uhr Sächsisches Psychiatriemuseum
Der dreifach diplomierte Idiot. Das Phänomen Erich Spießbach
Ausstellungseröffnung

Fr 03.10. 20 Uhr Sächsisches Psychiatriemuseum
Woyzeck
Film von Werner Herzog mit Eva Mattes und Klaus Kinski (1979)

Mo 06.10. 20 Uhr Moritzbastei
Benefizveranstaltung „kunst : verrueckt“
mit Leipziger Künstlern und Persönlichkeiten

Di 07.10. 19.30 Uhr Moritzbastei
Sophie Dannenberg: Teufelsberg
Lesung

Mi 08.10. 19 Uhr Moritzbastei
Lena Kornyeyeva: Die sedierte Gesellschaft
Lesung und Diskussion

Mo 13.10. 18 Uhr Durchblick e.V.
Sinnsuche
Psychoseseminar

Di 14.10. 18 Uhr HTWK
Gustav Mesmer und der Traum vom Fliegen – Leben und Werk eines Außenseiters
Vortrag von Dr. Wolfram Voigtländer

Mi 15.10. 21 Uhr Kinobar Prager Frühling
Kurzfilmprogramm „kunst : verrueckt“

Do 16.10. 19 Uhr Kinobar Prager Frühling
Die schönste Krankheit der Welt
(Dokfilm, D 2014, 64 min)
Im Anschluss Gespräch mit der Filmemacherin Andreschka Großmann

Do 16.10. 21 Uhr Kinobar Prager Frühling
Fight Club
USA 1999 von David Fincher, 139 min

Fr 17.10. 18 Uhr Durchblick - Galerie
Thomas Riesner: Perfection
Malerei und Zeichnungen
Ausstellungseröffnung

Fr 17.10.20 Uhr Durchblick - Galerie
Drei Jahre KAUDERWELSCH
Lesung der Literaturgruppe im Durchblick e.V.

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Museumsnacht in Halle und Leipzig 10. Mai 2014

Sächsisches Psychiatriemuseum





Verrückt, geistekrank oder irgendwie seltsam! Wie erging es in der Vergangenheit Menschen mit psychischen Krisen? Das Sächsische Psychiatriemuseum widmet sich Biografien und der Entwiclung psychiatrischer Institutionen in Sachsen

Bildergalerie
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Programm

18.00 - 1.00 Uhr
Himmelan oder People are people
Ein Zirkel für gute Gemeinschaft von Hope Vatur und Kollektiv Wir sind Kinder zum 30. Geburtstag der Interessengemeinschaft pop.


19.00 - 22.00 Uhr
Psychosebox . Wie der alltag verrueckt wird
Kurzfilm, der das Erleben einer Psychose nachempfinden lässt.


20.00 - 20.30 Uhr
Verlockend? mein Essen zahle ich selbst (MEZIS)

Vorstellung der Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte.


20.00 - 21.00 Uhr
Nach(t)druck
Einblicke in die Siebdruckwerkstatt.


21.30 - 22.00 Uhr
Die Goldene Meise 2014
Preisverleihung


22.30 - 0.30 Uhr
... wie die Motten das Licht
Die Nachtaktiven scharen sich um das Feuer im Garten der Durchblick-Villa

Lockstoff: Stimulanzien der Natur und Gejagtes vom Holzkohlegrill

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Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Einladung


Aus Anlass des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen lädt die Stiftung für Soziale Psychiatrie zu einem Aktionstag ein:




am 5. Mai 2014
15.30 Uhr bis 22 Uhr
Sächsisches Psychiatriemuseum/Durchblick e.V.
Mainzer Straße 7, 04109 Leipzig

Programm

15.30 Uhr
Begrüßung
Thomas Seyde, Psychiatriekoordinator der Stadt Leipzig
Jan Roscher, Geschäftsführender Vorstand DGSP


16.00 Uhr
Vortrag
Aufmerksamkeitsdefizitkultur. Wie Kinder uns den Spiegel vorhalten
Prof. Dr. Christoph Türcke, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Im Anschluss
Dr. Charlotte Köttgen (Hamburg) im Gespräch mit Prof. Dr. Christoph Türcke


17.30 Uhr
Besichtigung des Hauses mit den künstlerischen Werkstätten und des Psychiatriemuseums

Buffet und musikalische Begleitung


19.00 Uhr
Film
Die schönste Krankheit der Welt
Film von Andreschka Großmann

Im Anschluss
Thomas R. Müller (Sächsisches Psychiatriemuseum) im Gespräch mit A. Großmann


20.30 Uhr
Musik und Gespräche
Heike May & Erik Heyner
Songs aus den 70er unplugged


Ende gegen 22.00 Uhr


Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen!

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11. April 2014 Ausstellungseröffnung

Dietmar Riemann: Was für eine Insel in was für einem Meer. Leben mit geistig Behinderten Fotografien aus dem gleichnamigen Bildband (1986) mit Texten von Franz Fühmann


Ausstellung vom 11. April bis 5. Mai 2014

Eröffnung am 11. April um 19 Uhr im Sächsischen Psychiatriemuseum

In Anwesenheit des Fotografen Dietmar Riemann

Einführung: Thomas R. Müller

Lesung: Katja A. Pohl

Der Bildband „Was für eine Insel in was für einem Meer. Leben mit geistig Behinderten“ mit Fotografien von Dietmar Riemann und einem einleitenden Essay von Franz Fühmann erschien 1986 im Hinstorff-Verlag. Es war ein für die DDR ungewöhnliches Buch, das das Leben geistig behinderter Menschen in einer kirchlichen Einrichtung, den Samariteranstalten Fürstenwalde, zeigt.

Die beiden Künstler hatten sich um 1980 in der Einrichtung kennengelernt. Riemann, Fernstudent für Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, arbeitete an seiner Diplomarbeit zum Thema „Geistig behinderte Menschen“, Fühmann lebte zeitweise in der Anstalt, hielt Vorträge und las den Insassen vor. In seinem Text bekennt er sich zu den Außenseitern der Gesellschaft, schreibt über seine individuellen Begegnungen mit den Behinderten und setzt sich mit gesellschaftlichen Tabus wie der Frage nach der „erlösenden Spritze“ auseinander. Im Dialog mit den einfühlsamen Porträts Dietmar Riemanns bildet das Buch ein herausragendes Dokument der Geschichte und Reflexion der Psychiatrie und der Betreuung behinderter Menschen in der DDR.

Parallel findet in der BStU-Außenstelle Leipzig die Ausstellung „Posthumer Besuch bei Franz Fühmann. Fotografien von Dietmar Riemann und Stasi-Berichte“ (bis 3.8.2014) statt.

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13. und 15. März Veranstaltungen zur Leipziger Buchmesse

13. März, 11 Uhr
Sach- und Fachbuchforum Halle 3, Stand H 300

13. März, 19.30 Uhr
Sächsisches Psychiatriemuseum


Ausstellungsposter

Thomas R. Müller „Wahn und Sinn: 200 Jahre Psychiatrie in Sachsen“ Präsentation der im Mabuse-Verlag erschienenen zweiten Auflage des Katalogs der Dauerausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums. Für diese Buchhandelsausgabe wurde das Manuskript korrigiert und ergänzt. Das Buch vermittelt erstmals einen Überblick über die Entwicklung der Psychiatrie in Sachsen von ihren Anfängen in der Frühen Neuzeit bis 1990. Dargestellt werden die Lebensgeschichten prominenter und unbekannter Psychiatriepatienten (u. a. J. Chr. Woyzeck, Louise von Belgien, Daniel Paul Schreber und Elsa Asenijeff), die Biografien sächsischer Ärzte und Psychiater sowie die Entwicklung einzelner psychiatrischer Institutionen, Versorgungsmodelle und Therapiekonzepte. 100 farbige Abbildungen von Objekten, Bildern und Dokumenten lassen die Geschichte der Psychiatrie in Sachsen auch als Kultur- und Sozialgeschichte lebendig werden.

13. März, 18.30 Uhr
Sächsisches Psychiatriemuseum 


Ausstellungsposter

Michaela de Groot: Von Postboten, Partygags und Immerfindern. Sachgeschichten aus der Psychiatrie (novum. Verlag für Neuautoren) Hier wird verdient, gemogelt und gestempelt. Und manchmal auch geholfen. Dort, wo Irrsinn, Abgrund und Ersatzwelt zu Hause sind, gibt es Fachkräfte, die selbst dem Rausch ihrer Pillen unterliegen, Pharmastrategen und schwierige Patienten. In 26 Sachgeschichten, mal ernst, mal witzig, mal mutig, berichtet die Autorin von einer bizarren Lebenswelt, die sie selbst aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt hat. Das Buch beleuchtet die kuriose Welt der Psychiatrie, entwickelt anhand der kommunikativen Spiegeltheorie ein griffiges Verständnis und liefert Impulse für Diskussionen.

15. März, 11 Uhr
Stadtführung
Zwischen Genie & Wahnsinn. Dichter und Denker in Leipzig
Treffpunkt: Naturkundemuseum, Teilnahme: 7 Euro


Ausstellungsposter Der Leipziger Nervenarzt Paul Julius Möbius (1853-1907) verfasste in den 1880er Jahren zahlreiche „Pathographien“, in denen er die Biografien bedeutender Persönlichkeiten seiner Zeit wie Schopenhauer, Goethe und Nietzsche analysierte.

Die Frage des Verhältnisses von Genie und Wahnsinn wurde bereits in der Antike aufgeworfen und bis heute immer wieder neu beantwortet. Der speziell für die Buchmesse konzipierte Psychiatriegeschichtliche Stadtrundgang führt zu Orten in der Leipzig City, an denen Künstler und Autoren gewirkt haben, die in ihrem Leben von psychischen Krisen betroffen waren. Erinnert wird an die Lebensgeschichten von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Christian Dietrich Grabbe (1801-1836), Karl May (1842-1912), Friedrich Nietzsche (1844-1900), an den Nervenarzt Paul Möbius und weitere Persönlichkeiten.

15. März, 15 Uhr, Sächsisches Psychiatriemuseum
Premiere Symptom Nr. 6
Klaus Weise: Leipziger Psychiatriereform 1960-1990
mit Klaus Dörner, Dyrk Zedlick, Thomas R. Müller u.a.


Ausstellungsposter

Die sechste Ausgabe der Zeitschrift „Symptom“ ist Klaus Weise gewidmet. Der wichtigste Protagonist der Leipziger Psychiatrieform hat in diesen Tagen seinen 85. Geburtstag begangen. Im Mittelpunkt des Heftes steht Klaus Weises biografischer Bericht „Leipziger Psychiatriereform 1960 bis 1990“. Mit Beiträgen von Hermann Elgeti, Rosi Haase und einem Gespräch mit Klaus Weise..

15. März, 19.00 Uhr, Sächsisches Psychiatriemuseum
Christof Kessler: Wahn
Ein Neurologe erzählt Fälle aus seiner Praxis
(Eichborn Verlag)


Ausstellungsposter

Er fühlt sich bedroht von der internationalen Mafia, denn er weiß zuviel über sie. Einer ihrer Anwälte hockt abends auf seinem Schrank. Manchmal ist ihm klar, dass das alles Einbildung ist. Aber es bedarf nur eines dummen Zufalls - und er bricht auf zum furiosen, völlig vergeblichen Rachefeldzug. Flirten ist ein tolles Spiel - wenn sich jeder an die Regeln hält. Was aber, wenn sie an der seltenen Krankheit leidet, Gesichter nicht wiedererkennen zu können. Und er die vermeintliche Zurückweisung nicht erträgt, als sie ihn später nicht erkennt? Und sich das nicht gefallen lassen will? Christof Kessler, Professor für Neurologie und Spezialist für Hirnerkrankungen, hat Schicksale aus seiner Praxis zu erschütternden, anrührenden und manchmal auch komischen Erzählungen verwoben, er präsentiert uns atemberaubende Miniaturdramen von existentieller Wucht.

15. März, 20.30 Uhr, Sächsisches Psychiatriemuseum
Hans-Joachim Maaz: Hilfe! Psychotherapie.
Wie sie funktioniert und was sie leistet
(C.H.Beck)


Ausstellungsposter

Wie erkenne ich eine psychische Erkrankung und finde den richtigen Arzt für mein individuelles Leiden? Welche Form der Therapie ist für mich geeignet und wie steht es um meine Heilungschancen? Der bekannte Psychiater Hans-Joachim Maaz fasst mit diesem Buch sein Wissen und Psychotherapieverständnis aus über 40 Jahren praktischer Erfahrung zusammen. Entstanden ist ein Leitfaden für die Praxis, der anschaulich und mit vielen Fallbeispielen die verschiedenen Therapieformen und den Verlauf einer Therapie beschreibt. So bietet das Buch Orientierung – für Patienten, aber auch für Therapeuten. Darüber hinaus will es zur kritischen Reflexion anregen; es macht Mut, thematisiert aber ebenso die unvermeidlichen Grenzen von Psychotherapie und warnt vor zu viel Wellness und Effizienzdenken in der Therapie. Stattdessen plädiert Maaz für Würde als oberstes und wichtigstes Lebensziel. Würde aber gewinnt man nicht durch Erfolg und Leistung, sondern nur durch das Finden und Leben der individuellen Wahrheit. Psychotherapie, so unvollkommen sie konkret auch sein mag, kann auf diesem Weg unverzichtbare Hilfe leisten.

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16. Januar 2014, „Welche Fülle von Elend, aber auch welche Gelegenheit zu helfen und zu dienen“

125 Jahre Ausbildung von psychiatrischem Pflegepersonal in Sachsen


Ausstellungsposter Das Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V., die Stiftung Sächsische Gedenkstätten
und das Sächsische Psychiatriemuseum Leipzig

laden Sie herzlich ein zur

Ausstellungseröffnung

Begrüßung
Thomas Seyde, Psychiatriekoordinator der Stadt Leipzig

Einführung
Dr. Boris Böhm und Thomas R. Müller
(Kuratoren der Ausstellung)

anschließend gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung

Die Ausstellung kann vom 17. Januar bis 15. Februar 2014 jeweils Mittwoch bis Samstag von 13 bis 18 Uhr
im Sächsischen Psychiatriemuseum, Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig
besichtigt werden.

Zur Ausstellung ist eine Begleitpublikation erschienen.

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6. November 2013, Verleihung des „Förderpreises der Stiftung für Soziale Psychiatrie“ 2013

Psychiatriemuseum als Projekt guter Praxis in der Gemeindepsychiatrie geehrt


Für das Projekt „Psychiatrie-Erfahrene schreiben Geschichte. Das Sächsische Psychiatriemuseum in Leipzig – ein Ort der Information, Begegnung und Kooperation“ hat das Psychiatriemuseum den in diesem Jahr zum vierten Mal verliehenen „Förderpreis der Stiftung für Soziale Psychiatrie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) erhalten. Zweiter Preisträger wurde das Projekt „Nur Bürger integrieren Bürger“ der Bürgerhilfe Bamberg. In der Begründung heißt es: „Das ausgezeichnete Projekt ... überzeugte die Jury mit seiner vielschichten Arbeit im Sinne der Sozialpsychiatrie: Einerseits werden Ausstellungen, Veranstaltungen und Stadtführungen mit ihrer Aufbereitung der Psychiatrie-Geschichte aus der Perspektive von Betroffenen in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und wirken damit entstigmatisierend. Andererseits gibt es eine nicht nur räumliche Verbindung zwischen dem Museum und dem 1990 gegründeten Leipziger Psychiatrie-Betroffenenverein Durchblick e.V. Das Museum  bietet Psychiatrie-Erfahrenen Möglichkeiten eines qualifizierten Zuverdienstes im geschützten Raum.“

Die Preisverleihung fand am 6. November 2013 statt. Die Urkunde wurde überreicht von Friedrich Walburg, Vorsitzender der DGSP, Stiftungsvorsitzender und Christian Nieraese, Geschäftsführer der Stiftung. Professor Thomas Fabian, Bürgermeister der Stadt Leipzig hielt ein Grußwort; Professor Beate Mitzscherlich, Westsächsische Hochschule Zwickau sprach die Laudatio. Bei dem sich anschließenden Fest unter dem Motto „Durchblick haben...“ gab es Führungen durch das Museum und das Haus.

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Psychiatrie in der DDR. Sachsen 1945 bis 1993

4. Oktober 2013, 18:30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Psychiatrie in der DDR. Sachsen 1945 bis 1993


Mit der Ausstellung „Psychiatrie in der DDR. Sachsen 1945-1993“ wird der erste Bereich der neu gestalteten Dauerausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums eröffnet. Der Raum widmet sich der Geschichte der Psychiatrie in der DDR am Beispiel der Entwicklungen auf dem heutigen Territorium Sachsens.

Die Ausstellung gliedert sich in sechs Themenbereiche:

  1. Einführung und Chronologie
  2. 1945 – 1948. Reorganisation und Aufarbeitung, Nachkriegssituation. Dresdner „Euthanasie“-Prozess. Entnazifizierung
  3. 1949 - 1963. Sicherung und Fürsorge, Rodewischer Thesen. Pawlowismus. Lene Voigt
  4. 1963-1989. Stagnation und Öffnung, Therapiemethoden. Bezirkskrankenhaus Arnsdorf. Ruth Delacasa
  5. Psychiatrie und Öffentlichkeit, Selbsttötungen in der DDR. Selbsthilfe. Kunst und Literatur
  6. Aufarbeitung und Aufbruch, Politischer Missbrauch. Klinik für Psychiatrie Waldheim. Frank Leupold

Ergänzt werden die Ausstellungstafeln durch historische Objekte, Dokumente und Materialien. An einer Hörstation kommen drei Betroffene, die die Psychiatrie in der DDR erlebt haben, zu Wort.

Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Programm zur Eröffnung

Begrüßung
Thomas Müller
Leiter des Sächsischen Psychiatriemuseums

Grußworte
Prof. Dr. Thomas Fabian
Bürgermeister der Stadt Leipzig und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule

Vom Hilfspfleger zum Psychiater. Persönliche Erfahrungen in der Psychiatrie der DDR
Dr. Dyrk Zedlick
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum Rudolf Virchow Glauchau
Förderverein Sächsisches Psychiatriemuseum

Einführung in die Ausstellung
Thomas Müller

Im Anschluss
Rundgang durch die Ausstellung und kleiner Empfang


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Museumsnacht in Halle und Leipzig 04. Mai 2013

Jagdfieber


„In den Museen in Halle und Leipzig bricht ab sofort das Jagdfieber aus, denn unter diesem Motto können Sie in der nunmehr fünften gemeinsamen Museumsnacht am 4. Mai 2013 in die Sammlungen ausschwärmen. In den 76 teilnehmenden Museen, Galerien, Sammlungen und Gedenkstätten werden teilweise Schätze gezeigt, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Sie können sich auf ein spannendes Programm freuen und nach den besonderen Schätzen in der langen Nacht der Museen jagen.“ www.museumsnacht-halle-leipzig.de

Das Sächsische Psychiatriemuseum in der Mainzer Str. 7 in Leipzig ist ein interessantes Jagdziel und bietet auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm und Fluchtmöglichkeiten in einen Garten mit exotischen Pflanzen und lauschigen Plätzen.

Das Psychiatriemuseum und weitere Tipps zur Museumsnacht:
www.mdr.de/kultur

18:00 - 24:00
Gaumenfreuden
Cocktails aus der Hexenküche und Gejagtes vom Holzkohlegrill


18:00 - 01:00
Michael Irrling, Stephan Jäschke: Dogs, God & Dots
WeißCube Galerie

18:00 – 01:00
Fanal oder bis alle Schnäbel gestopft sind
Eine Kurve auf Rötest von Nana Zukunft, Mutterunser und Interessengemeinschaft pop.


19:00
Eröffnung des Skulpturengartens
in der Durchblick-Villa


20:00
Schmidts Tiere
Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten von Andreas Schmidt


20:30 – 21:30
Nach(t)druck
Einblicke in die Siebdruckwerkstatt


21:30
Die Goldene Meise 2013
geht an: Dyrk Zedlick
Preisverleihung mit Laudatio


22.30-01.00
Feuer und Flamme
Die Nachtaktiven scharen sich um das Feuer im Garten der Durchblick-Villa

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Leipziger Buchmesse: Buchpremiere und Stadtführung

Buchpremiere


Donnerstag, 14. März, 12:30 Uhr
„Wahn und Sinn“
Buchpremiere mit Thomas R. Müller

Sach- und Fachbuchforum, Leipziger Buchmesse, Halle 3 H 101-113

14.3.2013 um 19:30 Uhr
„Wahn und Sinn“
Buchvorstellung mit Thomas R. Müller (Autor) und Thomas Seyde (Psychiatriekoordinator) Sächsisches Psychiatriemuseum, Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig

Während der Messe sind wir mit unserer Publikation am Stand des Mabuse-Verlags Halle 3, Stand H 103 zu Gast.

Mehr Informationen zu der aktuellen Neuerscheinung: >>>

Stadtführung


Samstag, 16. März, 15:00 bis 16:30 Uhr
„Zwischen Genie & Wahnsinn. Dichter und Denker in Leipzig“

Der spezielle psychiatriegeschichtliche Stadtrundgang zur Buchmesse Treffpunkt: Eingang Naturkundemuseum Teilnahme: 6 €

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Neuerscheinung: Katalog „Wahn und Sinn“

März 2013


Buchcover mit interessanter Grafik In diesem Tagen erscheint den Katalog zur geplanten neuen Dauerausstellung unter dem Titel „Wahn und Sinn“. Gefördert wurde das Projekt zur Neukonzeption der Dauerausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums von der Robert Bosch Stiftung GmbH.  Die Buchpremiere findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt.

Thomas R. Müller
„Wahn und Sinn. Patienten, Ärzte, Personal und Institutionen der Psychiatrie in Sachsen vom Mittelalter bis zum Ende des 20. Jahrhunderts“

 

Katalog zur Dauerausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums
ISBN 978-3-00-041372-8


Aus dem Inhalt

Die Geschichte der Psychiatrie in Sachsen in 15 Kapiteln und auf 80 Seiten - mit den Lebensgeschichten prominenter und unbekannter Psychiatriepatienten (u.a. Claus Narr von Ranstedt, Ludwig Schumann, Elsa Asenijeff, Louise von Sachen-Coburg und Gotha und Daniel Paul Schreber)
- mit Porträts sächsischer Ärzte und Psychiater
- mit Darstellungen zur Entwicklung einzelner psychiatrischer Institutionen, zu Versorgungsmodellen und Therapiekonzepten und mit 100 Abbildungen von Objekten, Bildern und Dokumenten.

Schutzgebühr: 10 €

Bestellung und Bezug: Sächsisches Psychiatriemuseum, Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig
Tel: 0341 14061413,

E-Mail:

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Museumsnacht in Halle und Leipzig am 5. Mai 2012

Logo Museumsnacht 2012Am 5. Mai 2012 findet von 18:00 bis 01.00 Uhr die vierte gemeinsame Museumsnacht der Städte Halle und Leipzig statt.
78 Museen und Sammlungen sind in diesem Jahr beteiligt und bieten Attraktionen wie geheimnisvolle Dunkelräume oder Geistergeschichten.
Das vollständige Programm ist unter
www.museumsnacht-halle-leipzig.de veröffentlicht.
Das Sächsische Psychiatriemuseum
und der Durchblick e.V. bieten aktuell zum Thema unter anderem eine Ausstellung im Schwarzlicht, Texte über Wahn und Sinn, musikalische Klassiker und unsere nun schon traditionellen Angebote wie die Verleihung der „Goldenen Meise“, Einblicke in unsere künstlerischen Werkstätten, eine Installation der IG pop, Feuer im Garten sowie Cocktails aus der Hexenküche und Leckeres vom Grill.
Natürlich kann auch die Dauerausstellung der Museums besichtigt werden.

18:00 – 24:00 Uhr Gaumenfreuden
Cocktails aus der Hexenküche und Leckeres vom Holzkohlegrill.

18:00 – 01:00 Uhr WeißCube Crooked Fantasy – Face Hijacking – Sudden Whyspers
Marcel Pissoke und Kathrin Thiele

18:00 – 24:00 Uhr Früh und nimmer oder wie spät ist es Ein Stelldichein von Nana Zukunft und der IG pop im Grünen.

19:00 Uhr Dunkelmunkel
Ausstellungseröffnung der durch blick galerie.

20:00 – 21:00 Uhr Nach(t)druck
Einblicke in die Siebdruckwerkstatt.

20:00 20:30 – 21:00 21:30 Uhr Der implodierte Mann
Peter Mannsdorff liest Geschichten über Wahn und Sinn.

20:30 Uhr Die Goldene Meise 2012
Preisverleihung mit Laudatio.

22:00 – 01:00 Uhr Feuer und Flamme
Die Nachtschwärmer scharen sich um das Feuer im Garten der Durchblick-Villa.

22:30 – 23:00 Uhr Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da
Gabriele Lamotte singt Klassiker aus Musical, Operette und Nacht-Revuen, begleitet von Joachim Seibt (Klavier).

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„Psychiatrie in der DDR zur Leipziger Buchmesse “

Psychiatrie in der DDR. Erzählungen von Zeitzeugen


Buchcover mit interessanter GrafikBuchvorstellung und Lesung mit den Herausgebern Beate Mitzscherlich und Thomas R. Müller und der Schauspielerin Katja A. Pohl aus Anlass des Erscheinens der zweiten Auflage des Zeitzeugen-Buches im Mabuse-Verlag.

Donnerstag 15. März 2012, 19.30 Uhr
im Sächsischen Psychiatriemuseum/Durchblick e.V.
Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig

„Dieser endlich wieder erhältliche Klassiker versammelt Erzählungen von ZeitzeugInnen der DDR-Psychiatrie. PatientInnen und MitarbeiterInnen wurden in dem von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderten Projekt zu ihren Erfahrungen befragt. Die subjektiven Erinnerungen, zu Monologen verdichtet, vermitteln einzigartige Einblicke in den Alltag der Psychiatrie in der DDR.“

(Verlagsankündigung)

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„Die Sonne der deutschen Psychiatrie ging auf dem Sonnenstein bei Pirna auf.“

Zweihundert Jahre Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein


Flyer Zehn Jahre Sächsisches PsychiatriemuseumAm 8. Juli 2011 jährte sich zum 200. Mal die Eröffnung der „Königlich Sächsischen Heil- und Verpflegungsanstalt Sonnenstein“. Aus diesem Anlass wurde von der Gedenkstätte Pirna Sonnenstein eine Ausstellung entwickelt, die die Geschichte der Anstalt darstellt. Pirna-Sonnenstein war die erste dauerhaft existierende staatliche Betreuungseinrichtung für psychisch kranke Menschen in Deutschland. Zudem war die Einrichtung, welche 40 Jahre von dem bedeutenden Psychiater Dr. Ernst Pienitz geleitet wurde, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Musteranstalt von europäischer Bedeutung. Zahlreiche Ärzte und Philanthropen, aber auch Verwaltungsbeamte und Reisende aus Deutschland und Teilen Europas, suchten die Anstalt in dieser Zeit auf und berichteten über sie. Diese Anerkennung beruhte auf den beachtlichen Heilungserfolgen, die das Ergebnis innovativer Behandlungs- und Betreuungskonzepte, wie der Beschäftigungstherapie und Musiktherapie, waren. Gerade hierin und in einer exzellenten Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses hat die Sonnensteiner Anstalt der deutschen Psychiatrie entscheidende Impulse verliehen. Die Heil und Pflegeanstalt wurde auch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf hohem Niveau geführt und durchlief in den 1920er Jahren mit der erweiterten Beschäftigungstherapie und offenen Fürsorge noch einmal eine progressive Entwicklungsphase.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden ab 1933 mit eingeschränkter Therapie, Zwangssterilisationen und „Sonderkost“ für chronisch kranke Patienten die humanistischen Ideale aufgegeben. Den dramatischen Schlusspunkt setzte die Schließung der traditionsreichen Landesanstalt und die Einrichtung einer Tötungsanstalt für psychisch kranke und geistig behinderte Menschen, in der in den Jahren 1940/41 fast 15.000 Menschen ermordet wurden. Die ambivalente Entwicklung der Klinik in den 128 Jahren ihrer Existenz ist zugleich ein Spiegelbild der deutschen Psychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert.

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20. und 21. Mai 2011 Jubiläumssymposium des Sächsischen Psychiatriemuseums
"IRR-SINN. Zehn Jahre Sächsisches Psychiatriemuseum".

Symposium aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Sächsischen Psychiatriemuseums.

Vor nunmehr zehn Jahren wurde das Sächsische Psychiatriemuseum in Leipzig gegründet. Aus diesem Anlass veranstalten wir am 20. und 21. Mai 2011 ein wissenschaftliches Symposium. Wir freuen uns, dass unserer Einladung namhafte Psychiatriehistoriker aus ganz Deutschland gefolgt sind, mit denen uns zumeist langjährige Kontakte und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte verbinden.

Flyer Zehn Jahre Sächsisches Psychiatriemuseum

Teilnahme und Anmeldung

Das Symposium ist für alle Interessentinnen und Interessenten offen.
Die Teilnahme ist kostenlos (außer Abendveranstaltung) und mit 6  Fortbildungspunkten der Sächsischen Landesärztekammer bewertet.

Wir bitten um Anmeldung per Mail: , mit Angabe, ob Sie an der Abendveranstaltung und der Exkursion teilnehmen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Download des Flyers im PDF-Format

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Museumsnacht 2011 - Heimliche Liebe

Programm

18:00 - 24:00

Gaumenfreuden
Leckeres vom Holzkohlegrill und Cocktails aus der Hexenküche.

18:00 - 24:00

Amor ohne Versteck oder 0 plus 0 gleich 1
Ein Arrangement der IG pop im Grünen.

18:30

Valentina Seidel: „Individuals“
Fotografische Portraits in Zusammenarbeit mit Individualisten aus der psycho-sozialen Szene Leipzigs. Ausstellungseröffnung.

19:00 - 22:00

Linolschnitte selbst gedruckt
mit Unkostenbeitrag.

 

Heimliche Liebe


19:30

Schreber-Mania
Hundert Jahre nach dem Tod des weltweit berühmtesten Psychiatriepatienten übergibt der Schreber-Forscher Gerd Busse (Dortmund) sein Archiv dem Psychiatriemuseum.

20:00 - 22:00

Psychiatrie und Pharmaindustrie
Eine (un)heimliche Liebschaft.

20:30

Die Goldene Meise 2011
Traditionell zur Museumsnacht: Preisverleihung mit Laudatio.

22:00 - 01:00

Feuer und Flamme
Nachtschwärmer scharen sich um das Feuer im Garten der Durchblick-Villa.

23:00

Unheimliche Geschichten
Lesung am Feuer.

Informationen zur Museumsnacht auch unter:

www.halzigundleiple.de

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Abgerissen. Das Schicksal der ehemaligen Irrenanstalt Halle-Nietleben

Sonderausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums

Das Motto „Schöne Nachbarin“ der diesjährigen gemeinsamen Museumsnacht von Halle und Leipzig war Anlass für das Sächsische Psychiatriemuseum, der schönen Nachbarin der Leipziger Psychiatrie, nämlich der ehemaligen Heilanstalt Nietleben, eine Sonderausstellung zu widmen.

Die alte Anstalt

Nietleben war eine der ersten neu erbauten Heil- und Pflegeanstalten in Deutschland und die älteste und größte der preußischen Provinz Sachsen. Die Anstalt ist 1844 nach den Plänen des ersten Direktors Heinrich Damerow (1798-1866) im spätklassizistischen Stil eröffnet worden.


Im Zentrum der Anstalt stand ein querrechteckiger Gebäudekomplex der den Ansprüchen an eine „relativ verbundene Heil- und Pflegeanstalt“ entsprach. In den fast einhundert Jahren ihres Bestehens erhöhte sich die Zahl der Patienten von 400 auf über 1000. Deshalb machten sich Erweiterungsbauten, u.a. durch die Errichtung von sog. Patientenvillen im Pavillonstil in den 1870er Jahren erforderlich.

1935 wurde die Anstalt geräumt und der Komplex von der Wehrmacht genutzt. Viele Patienten wurden Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“. Von 1945 bis zu ihrem Abzug 1991 war eine Garnison der Sowjetarmee in Nietleben stationiert.

2003 wurde von der Stadt Halle der Abriss der Anstalt beschlossen. Trotz öffentlicher Proteste und alternativer Vorschläge musste der zentrale Anstaltskomplex schließlich 2006 dem Bau eines Technologie- und Gründerzentrums weichen. Heute existieren nur noch einzelne Gebäude, wie einige Patientenvillen und die ehemalige Anstaltskirche.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Fotodokumentation mit Aufnahmen aus den Jahren 2003 und 2010.     

Die Sonderausstellung ist zunächst bis zum 30.10.2010 zu den Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen.  

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Lesung im Nachtcafé des Durchblick e.V.

Buchmesse im Durchblick


Der Autor Michael Jungnickel (Berlin) hat kurzfristig eine Lesung zugesagt.
Er liest neue Texte unter dem Titel „Koch und andere Geschichten“.
Die Lesung findet am Freitag, den 19. März um 19 Uhr im Nachtcafé des Durchblick e.V. in der Friesenstrasse statt.



Michael Jungnickel ist unter anderem durch seine im Verlag ajb Berlin erschienene Anthologie "Strophen der Liebe" über Ostmänner und ihre Probleme bekannt.
Lasse Sie sich seine neue Texte nicht entgehen.

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24. April '10 – Museumsnacht

Schöne Nachbarin




Am 24. April ist wieder Museumsnacht und das Sächsische Psychiatriemuseum und der Verein Durchblick e.V. sind trotz des Umzugs ins Interim wieder mit dabei!
Zum zweiten Mal findet die traditionelle Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt Halle statt, sodass insgesamt 69 Museen und Sammlungen aus beiden Städten beteiligt sind.
Das diesjährige Motto „Schöne Nachbarin“ haben wir als Psychiatriemuseum aufgegriffen und nehmen mit zwei Veranstaltungen Bezug auf unsere Nachbarstadt Halle.
Die Sonderausstellung „Abgerissen – Das Schicksal der ehemaligen Irrenanstalt Halle-Nietleben“ erinnert an die Königlich-Preußische Provinzialirrenanstalt Nietleben. Diese „schöne Nachbarin“ der Leipziger Psychiatrie war 1845 als einer der ersten Anstaltsneubauten in Deutschland gegründet worden. Nach der Schließung der Anstalt im Jahr 1935 wurde der Komplex militärisch genutzt, zunächst von der Wehrmacht und bis zu ihrem Abzug 1991 von der Sowjetarmee. Seitdem standen die Gebäude leer und verfielen zunehmend. Trotz öffentlicher Proteste musste der zentrale Bau der im spätklassizistischen Stil errichteten Anstalt im Jahr 2006 der Erweiterung eines Technologie- und Gründerzentrums weichen.

Besonders freut es uns, dass zur Museumsnacht die Autorin Susanne Trieder die tragikkomische Lebensgeschichte der Uhrmacherwitwe Helene „Mieze“ Schindler aus Halle vorstellen wird. Unter dem Titel „Kein Glück in Halle“ ist dieser anrührende, bisweilen jedoch auch ausgesprochen skurrile Lebensbericht im Hallenser Hasenverlag erschienen.

Die Kunstgruppe des Durchblick e.V. ist mit einer Ausstellung künstlerisch gestalteter Weihnachtskarten im Programm vertreten.

Zum sechsten Mal verleihen wir zur Museumsnacht „Die Goldene Meise“. In diesem Jahr wird der ehemalige Direktor der Leipziger Universitätspsychiatrie Professor Klaus Weise für sein Engagement für die Belange der Psychiatriebetroffenen geehrt. Laudatorin ist Professor Beate Mitzscherlich.

Außerdem ziehen wir eine Zwischenbilanz der Aktion „Durchblick e.V. sucht Psycho-Paten“, mit der wir um Unterstützer für die Ausgestaltung und Ausstattung unserer Villa in der Mainzer Strasse werben, die momentan instandgesetzt wird.

Natürlich sorgen wir auch in unserem Interim für das leibliche Wohl der Besucher.
Seien Sie also herzlich willkommen am 24. April zwischen 18 Uhr und 24 Uhr in der Friesenstraße 8!

Vollständiges Programm der Museumsnacht unter: www.halzigundleiple.de


8:00 - 24:00 Irr-Sinn - Einblicke in die Sächsische Psychiatriegeschichte

Die neu gestaltete Dauerausstellung in unserem Interim beschäftigt sich u.a. mit Schicksalen bekannter Psychiatriepatienten, Karrieren bedeutender Psychiater und der Entwicklung psychiatrischer Institutionen in Leipzig und Sachsen.


18:00 - 23:00 Rastplatz

Gegrilltes und Getränke.


18:30 Abgerissen - Das Schicksal der ehemaligen Irrenanstalt Halle-Nietleben

Vor einigen Jahren mussten die Hinterlassenschaften der 1845 eröffneten Königlich-Preußischen Provinzial-Irrenanstalt Nietleben dem Erweiterungsbau eines Technologieund Gründerzentrums weichen. Eröffnung der Kabinettausstellung, die an diese ,,schöne Nachbarin" der sächsischen Psychiatrie erinnert.


19:00 Schöne Grüße von der Nachbarin

Mitglieder der Kunstgruppe des Durchblick e.V. schicken sich seit Jahren künstlerisch gestaltete Weihnachtskarten. Die Ausstellung zeigt diese Unikate zum ersten Mal der Öffentlichkeit.


20:00 - 20:45 Kein Glück in Halle

Literarische Art Brut: Der tragischkomische und bisweilen skurrile Lebensbericht der Uhrmacherwitwe Helene ,,Mieze" Schindler [1900-1968] aus Halle. Vorgestellt von Simone Trieder.


21:00 - 21:30 Die Goldene Meise 2010

Meigl Hoffmann war vor sechs Jahren der erste Preisträger der Goldenen Meise.
Der diesjährige Preisträger ist noch ein Geheimnis, das zur Preisverleihung mit einer Laudatio gelüftet wird.


22:00 Durchblick e.V. sucht Psycho-Paten

Psycho-Paten zur Unterstützung der Vereinsprojekte gesucht. Zwischenbilanz der Aktion.

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Einladung zur Wiedereröffnung

Der Durchblick e.V. und das Sächsische Psychiatriemuseum haben ihr Interim bezogen!


Kaffeepause

Bilder vom Umzug


Aus diesem Anlaß laden wir am Freitag, den 26. Februar 2010 von 15 Uhr bis 22 Uhr zu einer Begrüßungsfeier in unser Interim im Stadtkrankenhaus Friesenstraße 8, 04177 Leipzig (Zugang Rietschelstr., 2. OG) ein.

Bei Kaffee und Kuchen möchten wir die Räumlichkeiten und die aktuellen Angebote des Vereins vorstellen. Außerdem wird eine Ausstellung mit Bildern von Stephan Schippmann zu sehen sein.

Das Sächsische Psychiatriemuseum hat seine Dauerausstellung "IRR-SINN. Einblicke in die sächsische Psychiatriegeschichte" den neuen Gegebenheiten angepasst und kann - an diesem Tag bei freiem Eintritt von 15 Uhr bis 18 Uhr - zukünftig wieder Mittwoch bis Samstag von 13 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Über Ihr Interesse würden wir uns freuen und hoffen auf Ihren Besuch.

Thomas Müller

Psychiatriemuseum

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In den neuen Räumen

Thomas Müller im Interview



Am 26. Februar war die Dauerausstellung IRR-Sinn zum ersten Mal in den neuen Räumen zu sehen. Es gibt sogar ein neues Exponat in der Ausstellung.

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Gemischtes Doppel

Halzig & Leiple
10. Museumsnacht in Halle und Leipzig



Halzig & Leiple


am 25. April 2009 von 18.00 bis 01:00 Uhr

Programm des Sächsischen Psychiatriemuseums:

18:00 Ort der Vielfalt
Durchblick e.V. und Sächsisches Psychiatriemuseum erhalten im Rahmen der bundsweiten Initiative den Titel „Ort der Vielfalt“.

18:00 – 24:00 Ballade der Narren _ von Natur aus
Ein Arrangement der IG pop im Garten zum Hafen.

19:00 Gemischtes Doppel
Ausbruchswerkzeuge aus der Sammlung des Sächsischen Psychiatriemuseums verschwinden in den Übermalungen des Künstlers JOD.
Eröffnung der Sonderausstellung.

20:30 Die Goldene Meise 2009
Zum fünften Mal verleiht der Durchblick e.V. den Ehrenpreis „Die Goldene Meise“.
Diesjährige Preisträgerin ist die Journalistin Angelika Raulien (Leipziger Volkszeitung).

22:00 Uhr Entflammt
Gabriele Lamotte (Gesang) und Felix Pätzold (Piano) improvisieren zur Entzündung des Feuers.

22:15 – 01.00 Feuer und Flamme
Feuer im Garten der Durchblick-Villa.

Außerdem: Tombola, Grillen und Getränke sowie die aktuellen Ausstellungen des Psychiatriemuseums und der Durchblick-Galerie.


Das gesamte Programm unter: www.halzigundleiple.de

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Psychiatrie in der Wende

Die Sonderausstellung
"Psychiatrie in der Wende" wird bis zum 27. Juni 2009 verlängert.

Psychiatrie in der Wende


Leipzig 1989 bis 1993

Die Massendemonstrationen im Herbst 1989 in Leipzig leiteten die „Friedliche Revolution“ in der DDR ein, die 1990 zur Wiedervereinigung führte.
In der Zeit der sogenannten „Wende“ standen alle gesellschaftlichen Bereiche und Institutionen auf dem Prüfstand.
Auch die Psychiatrie war ein Teil dieser Bürgerbewegung. Psychiatriebetroffene und Mitarbeiter forderten eine Demokratisierung und Reform der Psychiatrie. Mit der Öffnung der Psychiatrie bekam dieses bisherige Tabuthema eine große öffentliche Aufmerksamkeit. Leipziger Bürger, Künstler und Politiker unterstützten die neuen Initiativen beim Aufbau alternativer Projekte in der Psychiatrie.
Die Sonderausstellung des Sächsischen Psychiatriemuseums stellt den Aufbruch der Psychiatrie in Leipzig 1989/90 dar und zeichnet die Entwicklung in der Psychiatrie und die vorläufige Konsolidierung der neuen Rahmenbedingungen und Strukturen bis zum Jahr 1993 nach.




Ausgangssituation


Psychiatrie in Leipzig und der DDR

Die Psychiatrie in der DDR war Ende der 80er Jahre von großen Unterschieden geprägt. Charakteristisch für diese Uneinheitlichkeit der Entwicklung war die Situation im damaligen Bezirk Leipzig.
In der Stadt Leipzig hatte sich seit den 70er Jahren eine gemeindenahe Versorgungsstruktur herausgebildet, die auch über die Grenzen der DDR hinaus anerkannt war. Dagegen herrschte aufgrund des materiellen Mangels und der Überbelegung in vielen Großkranken-häusern eine Verwahrpsychiatrie.
Im Vergleich der Psychiatrie in Deutschland Ost und West galten die guten Rehabilitationsbedingungen in der DDR und das einheitliche Sozialversicherungssystem als vorbildlich. Kritisiert wurde die fehlende Öffentlichkeit und Transparenz und die zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen in vielen Einrichtungen.



Politisch missbraucht?


DDR-Psychiatrie zwischen Skandalisierung und Aufarbeitung

Bereits Anfang 1990 äußerte die Basisgruppe Psychiatrie des Neuen Forum Leipzig erste Vorwürfe zum Missbrauch der Psychiatrie im Bezirk Leipzig. Schließlich leitete eine Artikelserie über die „Folterklinik Waldheim“ in der Zeitschrift „Stern“ eine öffentliche Debatte über den vermeintlichen politischen Missbrauch der Psychiatrie ein, die über Jahre das Bild der DDR-Psychiatrie prägte. Die mit diesem Thema beschäftigten Untersuchungskommissionen kamen zu dem Ergebnis, dass es in der DDR keinen systematischen politischen Missbrauch der Psychiatrie gegeben hat. Jedoch wurden systemimmanente Einzelfälle des Missbauchs festgestellt.
Die Zuspitzung der Debatte auf den Vorwurf des politischen Missbrauchs der Psychiatrie verstellte den Blick auf die katastrophalen Zustände in vielen psychiatrischen Einrichtungen und behinderte damit die notwendige Auseinandersetzung mit den fachlichen und gesellschaftlichen Ursachen der Verelendung in der Psychiatrie.



Psychiatrie und Politik


Bestandsaufnahme und Weichenstellung

Die demokratische Öffnung der Gesellschaft wurde auch innerhalb der Psychiatrie zum Signal der Auseinandersetzung mit den bestehenden Verhältnissen. Doch die „Wende“ in der Psychiatrie vollzog sich als ein vielschichtiger Prozess, der von unterschiedlichen Interessen beeinflusst wurde.
Auf politischer Ebene bildete der Bericht „Zur Lage der Psychiatrie in der ehemaligen DDR“ (1991) eine Bestandsaufnahme der Situation in der DDR-Psychiatrie.
Die von Experten aus Ost und West geschilderten Unzulänglichkeiten und Missstände verlangten nach grundlegenden Reformen.
Beim Aufbau neuer Strukturen und Projekte brachten die Akteure ihre eigenen Erfahrungen ein. Modelle und Know-how aus dem Westen wurden gebraucht und genutzt, ohne auf Bewährtes zu verzichten.
Mit dem 1993 verabschiedeten „Ersten sächsischen Landespsychiatrieplan“ fand die Phase der Neuorganisation der Psychiatrie in Sachsen einen vorläufigen Abschluss.



Aufbruch in die Gemeinde


Vereine, Initiativen und Projekte

Die neuen Psychiatrie- Initiativen und Projekte veranstalteten im August 1990 einen „Tag der Leipziger Sozialpsychiatrie“ und warben in der Öffentlichkeit für Toleranz, Vielfalt und Verständnis.
Bereits seit Anfang 1990 hatte der „Verein zur Wiedereingliederung“ im Stadtteil Stötteritz das „Projekt Kommunale Psychiatrie“ entwickelt. Mit der Gründung weiterer Vereine entstand in Leipzig ein vielseitiges Netz gemeindenahe Angebote. Die Interessen der Psychiatriebetroffenen wurden von Selbsthilfeinitiativen wie dem Durchblick e. V. vertreten.
Die Gesellschaft für Kommunale Psychiatrie (GKP) war aus einer Initiative junger NervenärztInnen hervorgegangen und setzte sich für eine umfassende Psychiatriereform ein. Ambulant tätige Mitarbeiter kämpften um die Übernahme des „Leipziger Modells“ in das bundesdeutsche Versorgungssystem.
Die Klinikdirektoren wurden bei ihrer Forderung nach Erhaltung der Großkrankenhäuser von der Bundesdirektorenkonferenz unterstützt.



Psychiatrie 1989–2008


Berichte von Zeitzeugen

Der Aufbruch in der Psychiatrie hatte viele Protagonisten: Mitarbeiter der Psychiatrie, Patienten und Angehörige, aber auch engagierte Bürger und Künstler. Ihre Motive, sich 1989/90 für eine grundlegende Veränderung der Psychiatrie zu engagieren, waren verschieden. Und auch ihre Biografien haben sich seit damals unterschiedlich entwickelt. Für die Ausstellung wurden fünf Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen an die Psychiatrie in der Wende und zu ihrer Einschätzung der aktuellen Situation der Psychiatrie in Leipzig befragt.

Flugobjekt

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Film

Aus Anlass des 180. Todestages des Komponisten Franz Schubert (1797-1828) zeigt das Psychiatriemuseum am 19. November den Film „Winterreise“ (2006) von Hans Steinbichler mit Josef Bierbichler in der Hauptrolle. Der Film erzählt die Geschichte des bayrischen Unternehmers Franz Brenninger, der sich, vor der Pleite stehend, auf ein zweifelhaftes Geschäft mit kenianischen Geschäftsleiten einlässt. Als er den Betrug erkennt, macht er sich auf die Reise nach Kenia. Eine Reise, die ihn zu sich selbst führen wird. Josef Bierbichler erhielt für das eindrucksvolle Porträt eines Charakters zwischen Wut und Verzweiflung, Manie und Depression den Deutschen Filmpreis 2007.
Die Musik Schuberts, so Regisseur Steinbichler, „ist in diesem Film wie ein unterirdischer Energiestrom“. Die immer engere Verbindung des melancholisch-todessüchtigen Liederzyklusses mit dem psychischen Zustand der Hauptfigur kulminiert in einer grandiosen Szene, in der Josef Bierbichler (Brenninger) in einem Hotel in Nairobi am Klavier das letzte Lied aus Schuberts Liederzyklus "Der Leiermann" singt: "Wunderlicher Alter! Soll ich mit dir geh`n? Willst zu meinen Lieder Deine Leier dreh`n?"„

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Karl Hans Janke - Film

„Genie und Wahnsinn - Der Fall Janke“

Von 1949 bis 1988 lebte Karl Hans Janke (1909-1988) in der psychiatrischen Klinik Hubertusburg. Vor einigen Jahren wurde auf dem Dachboden der Klinik sein Nachlass wiederentdeckt: Über 3000 Zeichnungen und Modelle (u.a. Erfindungen von Flugkörpern und Antriebssystemen), eine umfangreiche Korrespondenz und persönliche Dokumente.
Aus Anlass des 20. Todestages des Erfinders und Psychiatriepatienten zeigt das Sächsische Psychiatriemuseum die Dokumentation „Genie und Wahnsinn - Der Fall Janke“ (MDR 2007).
Im Anschluss stehen Mitglieder des Rosengarten e.V., der den Nachlass Jankes in Hubertusburg verwaltet und aufarbeitet, für ein Gespräch zur Verfügung.

Die gemeinsame Veranstaltung des Sächsischen Psychiatriemuseums und des Rosengarten e.V. findet am 6. März um 19.30 Uhr in der Mainzer Str. 7 statt.

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Nachtschicht: 9. Leipziger Museumsnacht
im Sächsischen Psychiatriemuseum - Programm

Das Sächsische Psychiatriemuseum und der Verein Durchblick e.V öffnen auch in diesem jahr ihre Räume für die Besuche der Leipziger Musumsnacht und bieten ein abwechslungsreiches Programm und interessante sammlungen.

ab 18.00 Uh
Willkommen

Wir erwarten den zehntausendsten Besucher des Psychiatriemuseums.

ab 18.00 Uhr
Die Private Heilanstalt Thonberg
Die Sonderausstellung zeigt Zeugnisse aus der Geschichte der „Irren-, Heil- und Pflegeanstalt Thonberg“, einer der ersten psychiatrischen Privatanstalten in Deutschland, die zwischen 1836 und 1920 in Leipzig existierte.

ab 18.00 Uhr
„Gruß aus...“
Präsentation historischer Ansichtskarten um 1900 mit Motiven Sächsischer Heil- und Pflegeanstalten aus der Sammlung Thomas Müller.

ab 18.00 Uhr
Vertraut _ Nester und Fallen
Ein Arrangement der IG pop _ auf der Grünanlage

ab 18.00 Uhr
Selbstgebaute Sahneschnitten
Historische Fahrräder aus der Sammlung Gottschling

ab 19.00 Uhr
Privat
Kurzauftritte der Theatergruppe des Durchblick e.V.

20.00 Uhr
Die letzte Performance: Klaus Hähner-Springmühl, Mainzer Straße
Die „durch blick galerie“ erinnert mit einer Ausstellung an den bedeutenden Künstler, der in den 80er Jahren zur DDR-Künstleravantgarde gehörte und zuletzt bis zu seinem Tod im Jahr 2006 in der Durchblick-Villa lebte und arbeitete.
Zur Ausstellungseröffnung wird Klaus Hähner-Springmühl postum der Ehrenpreis „Die goldene Meise“ verliehen. Außerdem wird sein ehemaliges Zimmer öffentlich zugänglich gemacht, das zukünftig die Dauerausstellung des Museums um das Kapitel „Kunst und Psychiatrie“ erweitern wird.

22.30 Uhr
Feuer und Flamme
Zum Ausklang der Museumsnacht scharen sich die Nachtschwärmer um das Feuer im Garten der Durchblick-Villa.

 

Eröffnung der Ausstellung „Die letzte Performance“
20.00 Uhr

 

Karte PDF-Download

 

Weitere Informationen zur Museumsnacht unter:

www.museumsnacht.de

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Museumsnacht 2008 im Rückblick

Leipziger Museumsnacht 2008

Fast 800 Besucher kamen zur diesjährigen Museumsnacht in das Sächsische Psychiatriemuseum.
Unser Programm beinhaltete u.a. die Eröffnung der Sonderausstellung „Die Irren- Heil- und Pflegeanstalt Thonberg 1836-1920“ und die Präsentation einer privaten Sammlung historischer Fahrräder.
Der 2006 in der Mainzer Straße verstorbene Künstler Klaus Hähner-Springmühl wurde mit einer Ausstellung und der postumen Verleihung des Preises „Goldene Meise“ geehrt.

 

 


10.000ster Besucher


Im Rahmen der Museumsnacht wurde der 10.000ste Besucher seit der Eröffnung des Psychiatriemuseum im Jahre 2001 begrüßt.



Gunther Gottschling


Gunther Gottschling mit Modellen aus seiner Sammlung historischer Fahrräder.


Ausstellungtseröffnung


Eröffnung der Ausstellung „Die letzte Performance: Klaus Hähner-Springmühl, Mainzer Straße“



Besucher


Fast 800 Besucher informierten sich in den Ausstellungen des Museums über die Sächsische Psychiatriegeschichte.



im Garten


Bei tollem Frühlingswetter fand auch der Garten in der Mainzer Straße großen Zuspruch.

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Fundamentale Gebote der Sittlichkeit

Der „Euthanasie“-Prozess vor dem Landgericht Dresden 1947



Herausgeber: Böhm, Boris; Hacke, Gerald; Stiftung Sächsische Gedenkstätten
212 Seiten, 45 sw-Abb., Format 23 x 16.5 cm, Klappenbroschur
Sandstein Verlag Dresden 2008, ISBN 978-3-940319-55-5
15 €

Der Dresdner „Euthanasie-Prozess“ 1947 war das bedeutendste Verfahren zur rechtsstaatlichen Ahndung der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Ostdeutschland.

Der Sammelband behandelt den Prozess aus unterschiedlichen Perspektiven. Neben einführenden Darstellungen zur zeitgeschichtlichen Einordnung des Prozesses widmen sich Beiträge dem Prozessverlauf und den Prozessbeteiligten: den Opfern und Tätern, den Richtern, Staatsanwälten und Verteidigern.

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Maries Akte. Das Geheimnis einer Familie

Von Kerstin Schneider



Mit zahlreichen Abbildungen
Geb., 286 Seiten
Weissbooks, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-940888-02-0
19,80 €

Die Lebensgeschichten zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch unheimliche Parallelen offenbaren: Die eine, Magdalena, behauptete, dass ihr die Mutter Gottes erschienen sei und wird noch heute als „böhmische Bernadette“ verehrt. Die andere, Marie, kommt als junge Frau in die Psychiatrie und wird im Rahmen der „Euthanasie“ ermordet.

Die Recherchen führen die Autorin u.a. nach Sachsen in die psychiatrischen Kliniken Arnsdorf und Großschweidnitz.
Kerstin Schneider deckt ein gut gehütetes Familiengeheimnis, behutsam und doch entschlossen, auf. Dabei gelingt ihr eine Reportage, spannend wie ein Krimi.

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NS-„Euthanasie“ vor Gericht. Der Prozess vor dem Landgericht Dresden 1947

Sonderausstellung

Die Ausstellung stellt auf 15 Tafeln und zwei Vitrinen die Vorgeschichte, den Ablauf und die öffentliche Wirkung des sog. Dresdner „Euthanasie“-Prozesses sowie die weitere strafrechtliche Verfolgung der „Euthanasie“-Verbrechen in den beiden deutschen Nachkriegsstaaten dar.
Die Ausstellung würdigt die Lebensgeschichten von Opfern der Krankenmorde. Daneben werden Täterbiografien im Hinblick auf die Beteiligung an den Verbrechen sowie ihre Rechtfertigungsstrategien im Prozess untersucht.
Dabei stützt sich die Ausstellung vor allem auf die überlieferten Prozessunterlagen sowie auf Fotomaterial, Dokumente und Sachzeugen aus sächsischen und überregionalen Archiven sowie weiterer Leihgeber.



Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Gedenkstätten Münchner Platz Dresden und Pirna-Sonnenstein mit dem Sächsischen Psychiatriemuseum und wird im Jahr 2007 an allen drei Stätten gezeigt. 2008 wird die Ausstellung voraussichtlich als Wanderausstellung weiter geführt.


05.09. bis 20.10.2007
Sächsisches Psychiatriemuseum


05. September, 19.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
Grußwort: Prof. Dr. Thomas Fabian, Beigeordneter der Stadt Leipzig für Jugend, Soziales,
Gesundheit und Schule
Einführung: Dr. Boris Böhm, Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein


13. September, 19.00 Uhr
Aufruf letzter Zeugen – Spuren in die Vergangenheit (2007)
Dokumentarfi lm von Heide Blum über Schicksale von Opfern der „Euthanasie” auf dem Pirnaer
Sonnenstein und über den Dresdner Prozess 1947 gegen die Täter
Leipzig-Premiere in Anwesenheit der Regisseurin


26. September, 20.30 Uhr
Der Pannwitzblick (BRD 1991)
Analytischer Montagefi lm von Didi Danquardt über den gesellschaftlichen Blick auf Behinderte
im Nationalsozialismus und in der Gegenwart


04. Oktober, 19.00 Uhr
Zwischen „Psychiatriereform” und „Euthanasie”
Vortrag von Thomas R. Müller zu Hermann Paul Nitsche, dem Hauptangeklagten im Dresdner
„Euthanasie”-Prozess


27.10. bis 20.12.2007
Gedenkstätte Pirna Sonnenstein

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Psychiatriemuseum präsentiert bibliophile Kostbarkeit

Die Anfänge der Psychiatrie im Spiegel der „Zeitschrift für psychische Aerzte“

Präsentation der Neuerwerbung des Sächsischen Psychiatriemuseums
Sonntag, 20. Mai 2007 von 14 bis 16 Uhr
Sächsisches Psychiatriemuseum, Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig, Tel: 0341/14061413



Aus Anlass des Internationalen Museumstages
am 20. Mai 2007 präsentiert das Sächsische Psychiatriemuseum zwischen 14 Uhr und 16 Uhr eine bibliophile Kostbarkeit.
Die "Zeitschrift für psychische Aerzte" erschien zwischen 1818 und 1822 im Leipziger Verlag von Carl Cnobloch und ist eines der frühesten Periodika der deutschen Psychiatriegeschichte.
Die Zeitschrift, an der die bedeutendsten Psychiater ihrer Zeit (u.a. Nasse, Heinroth, Hayner, Horn) mitarbeiteten, gibt einen Einblick in die Entwicklung der sich Anfang des 19. Jahrhunderts herausbildenden Psychiatrie und veranschaulicht die therapeutischen Konzepte dieser Zeit.

Vorgestellt wird diese bedeutende Neuerwerbung des Psychiatriemuseums von Thomas R. Müller,Leiter des Museums.

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Dieses zweite Ich – Fallada in Leipzig

Zum 60. Todestag des Dichters



 

Zwischen 1909 und 1911 lebte Rudolf Dietzen (Hans Fallada) als Sohn eines Reichsgerichtsrates in Leipzig. Nach einem Skandal muss der 17jährige Gymnasiast auf Betreiben der Familie die Stadt verlassen...

Falladas weiterer Lebensweg wird von Suchtmittelmissbrauch, schweren psychischen Zusammenbrüchen und Aufenthalten in Anstalten und Gefängnis überschattet. Diese existentiellen Erfahrungen sind in seine Literatur von Weltgeltung eingeflossen.


Einführung:
Thomas R. Müller, Sächsisches Psychiatriemuseum


Film: Fallada – letztes Kapitel (DDR 1988)
Im Anschluß an die Lesung zeigen wir den Film Fallada – letztes Kapitel (DDR 1988)
Regie: Roland Gräf mit Jörg Gudzuhn, Corinna Harfouch, Katrin Saß

 

Montag, 5.2.2007, 19 Uhr

Sächsisches Psychiatriemuseum
Mainzer Str. 7 04109 Leipzig

Eintritt: 3 €, erm. 2 €

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Verortungen der Seele - Locating the Soul

Psychiatrie-Museen in Europa - Museums of Psychiatry in Europe



zahlreiche Abbildungen, Großformat

Rolf Brüggemann, Gisela Schmid-Krebs
208 Seiten, 29.90 Euro, Mabuse-Verlag, ISBN: 978-3-938304-48-8

versandkostenfrei bestellen:


In der deutsch-englischen Ausgabe werden circa 80 europäische Institutionen aufgeführt, welche der Öffentlichkeit die schwierige Thematik der Psychiatrie anschaulich machen wollen. Das Buch ist sozusagen ein Reiseführer durch die Museen der Seele sowie verwandter Einrichtungen. Damit wird erstmals das Bestreben dokumentiert, Psychiatrie, Euthanasie, Patientenkunst sowie Grenzgebiete des Seelenlebens ohne Vorurteile zu zeigen. Alle Einrichtungen werden informativ beschrieben und bewertet, so dass sich für den Leser ein Netzwerk realer und erlebbarer Seelengeschichte(n) ergibt.

Gisela Schmid-Krebs, geb. 1954, Krankenschwester und Diplom-Kunsttherapeutin. Als Kunsttherapeutin arbeitet sie in freier Praxis sowie in der Psychiatrischen Klinik Christophsbad in Göppingen. Sie leitet Fortbildungen zur Kunsttherapie und sie organisiert Kunstausstellungen.
Rolf Brüggemann, geb. 1950, arbeitet als Diplom-Psychologe und Psychotherapeut in der Psychiatrischen Klinik Christophsbad in Göppingen. Seit vielen Jahren ist er Chefredakteur der "Seelenpresse" für Psychiatrie und Kultur. Er ist Leiter des MuSeele, eines Museums für Psychiatrie und deren Geschichte.

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Das kleine Lene Voigt Buch

Mit Illustrationen von Phillip Janta



mit zahlreichen farbigen Illustrationen, schön gebunden,
 
Herausgegeben von der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V.
144 Seiten, 14.00 Euro,ISBN 978-3-937799-18-6

Der kleine, handliche Band versammelt die schönsten Texte von Lene Voigt: Gedichte, Balladen und Dialogstücke, die inzwischen als Klassiker der sächsischen Literatur gelten. Ausgesucht wurde Lyrik, Prosa und Dramatik mit viel Herz und Witz, die nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Vortragen bestens geeignet ist. Vom Leipziger Illustrator Phillip Janta wurde das Buch prächtig bebildert.

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Sich ein Bild Machen

Fotografien der Heil- und Pflegeanstalt Dösen um 1910


am Mittwoch, den 4.10.2006 um 19 Uhr
im Sächsischen Psychiatriemuseum
Mainzer Straße 7, 04109 Leipzig

 

Den Gegenstand der Ausstellung bilden 120 historische Fotografien der Heil- und Pflegeanstalt Dösen, die in Form eines Fotoalbums überliefert sind. Über den Fotografen und den etwaigen Auftraggeber des Albums, die Datierung der Aufnahmen und die exakte Identifizierung der Bildinhalte sind keine schriftlichen Angaben erhalten, Bildüber- oder unterschriften, sowie andere Formen der textlichen Kommentierung fehlen.
Falk Goernert hat sich im Rahmen seiner Magisterarbeit am Historischen Seminar der Universität Leipzig mit dem Album beschäftigt und ist durch eine umfangreiche Re-historisierung zu dem Schluß gekommen, dass die Fotografien in den Jahren 1907/08 bis 1910/11 mit einer kleinformatigen Handkamera aufgenommen wurden und es sich bei dem oder den Fotografen höchstwahrscheinlich um Mitglieder des Anstaltspersonals oder diesen nahe
stehende Personen handelte.


Der Besucher betritt einen abgedunkelten Raum, in dem ihn die kontrastive Inszenierung der Projektion der Fotografien in Verbindung mit der Einspielung zeitgenössischer Texte zur Psychiatrie erwartet. Er begibt sich auf eine visuelle und akustische Entdeckungsreise durch eine psychiatrische Anstalt am Anfang des 20. Jahrhunderts. Dabei setzt der Bildbetrachter seine Vorstellungen und Erwartungen zur damaligen Psychiatrie mit dem durch das Album vermittelten Bild einer Anstalt in Beziehung, was den individuellen Vorgang des »Sich ein Bild Machens« auslösen kann.

Die Ausstellung wird eröffnet im Rahmen des Festivals „Kunst ist verrückt“ (Programm: www.kunst-ist-verrueckt.de) und ist bis zum 23.12.2006 (Mi bis Sa 13 bis 18 Uhr) zu besichtigen.

Kontakt: Sächsisches Psychiatriemuseum; Tel: 0341/14061413; Fax: -19

Mail:

www.psychiatriemuseum.de

Mit freundlicher Unterstützung des Stadtarchivs Leipzig, des Karl-Sudhoff-Institutes der Universität Leipzig und des Kulturamtes der Stadt Leipzig.


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Robert Schumann – Soiree zum 150. Todestag


Robert Schumann, Ehrenmitglied des Himmels!
Soiree zum 150. Todestag

 

am Samstag, den 29. Juli 2006 um 18 Uhr
im Sächsischen Psychiatriemuseum

Am Todestag Robert Schumanns erinnert das Sächsische Psychiatriemuseum mit Liedern und Texten an den Komponisten, dessen tragische Biografie eng mit Leipzig verbunden ist.
Robert Schumann gilt als das Sinnbild des romantischen, innerlich zerrissenen Künstlers.
Als Komponist und Musikpublizist kämpfte er für die Reform des erstarrten Musiklebens seiner Zeit. Doch neben seinem kreativen und produktiven Schaffenszeiten gab es Phasen tiefer Depression und Verzweiflung.
Zeit seines Lebens litt Schumann unter der Angst, wahnsinnig zu werden. Schließlich ließ er sich 42jährig in die psychiatrische Klinik Endenich bei Bonn einweisen, wo er zwei Jahre später starb.

Mit: Gabriele Lamotte, Gesang
Jens Lietzke, Piano
Thomas R. Müller, Lesung


Sächsisches Psychiatriemuseum, Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig

Eintritt: 7 Euro / erm. 5 Euro
(incl. freien Eintritt in das Psychiatriemuseum)


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Neue Dauerleihgaben


Das Sächsische Psychiatriemuseum kann seit kurzem zwei bedeutende neue Leihgaben erstmals in der Dauerausstellung zeigen.

Der Verein Rosengarten e.V. aus Hubertusburg hat uns dankenswerterweise zwei Arbeiten des Erfinders, Künstlers und Psychiatriepatienten Karl Hans Janke zur Verfügung gestellt.

Jahnke

³Kupol-Stahler", 1965

Seit der Eröffnung der Ausstellung „Zeige Deine Wunde – befreiende Kunst" am 07.06.06 sind diese Arbeiten im Original zu sehen.

Jahnke

Unsere Deutsche Raumfahrt", 1971

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7. Juni–27. Juli 2006
Zeige Deine Wunde – befreiende Kunst
Psychiatrieerfahrene stellen aus

Mittwoch, 7.06.06 Vernissage:

18:00 Uhr Galerie l.a. LEIPZIG ARTS: Begrüßungen und Musik
20:30 Uhr durch blick galerie: „Zeige Deine Wunde“ Eröffnungsrede Prof. em. Dr. Günther Regel, Kunstwissenschaftler, Leipzig
21:00 Uhr durch blick galerie: IG pop arrangiert. Ein Homolog aus Tonfällen an 3 Stellen (Fluß, Garten, Haus) mit Bosolum und Zeiger.
anschließend: Gartenfest mit Feuer

Sonntag, 11.06.06

18:00 Uhr: Galerie l.a. LEIPZIG ARTS: Lyrikabend „Träumereien einer rebellischen Seele”, Schkeuditzer Buchverlag 2000, Gedichte & Aphorismen von Friederike Raschke

Montag, 12.06.06

20:00 Uhr: durch blick galerie: Leipzig-Filmpremiere „Vom Leben jenseits der Möglichkeiten” (2004), Porträt des Dresdner Malers Winfried Dierske. Ein Film von Heide Blum. Im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin

Dienstag, 13.06.06

20:00 Uhr durch blick galerie: Kreativität und Psychiatrie – Gespräch mit Rosi Haase und Mitgliedern der Kunstgruppe des Durchblick e.V. und Aufführung der Film-Doku „Seiltänzer” (1993)

Mittwoch, 14.06.06

19:00 Uhr Galerie l.a. LEIPZIG ARTS: (DOKU-) Filmnacht: „Raum 4070/4071”, D 2006, 80 Min.
21:00 Uhr „Der Boss ist der Patient”, D/Slowakei 2003, 45 Min.

Donnerstag, 15.06.06

20:00 Uhr durch blick galerie: „Das ist wie November”. Lesung aus Texten von Zeitzeugen der DDR-Psychiatrie

Freitag, 16.06.06

18:00 Uhr Galerie l.a. LEIPZIG ARTS und durch blick galerie: Kickerwettbewerb: Kunst kieken – Fußball kickern

Samstag, 17.06.06

12:00 Uhr durch blick galerie: OPEN ART – Offene Malgruppe der Kunstgruppe des Durchblick e.V.
19:00 Uhr durch blick galerie: IG pop lädt zu „Alle Tanzen Anders” mit Musiken von So und Tech Techsen. Grillen und Lagerfeuer im Garten

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Museumsnacht 2007 im Rückblick

Mehr als 480 Besucher kamen zur diesjährigen Museumsnacht
am 21. April in unser Museum
Unter dem Motto „Augen auf ... und Durch - blick“ konnte neben dem Museum u.a. eine neue Ausstellung der „durch blick galerie„ besichtigt werden. Schon Tradition im Rahmen der Museumsnacht haben die Verleihung der Goldenen Meise, die in diesem Jahr der Psychiatriekoordinator der Stadt Leipzig, Thomas Seyde, erhielt und das Lene-Voigt-Programm mit Meigl Hoffmann.

Reges Interesse an der Dauerausstellung

Kunstaktion der IG pop im Garten

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Schauplätze Leipziger Psychiatriegeschichte

Vis a vis dem Lene Voigt-Park

im Leipziger Osten, wo die populäre Leipziger Mundartdichterin viele Jahre lebte, erinnert Meigl Hoffmann an Lene Voigt, die ihre letzten Lebensjahre in der Psychiatrie in Leipzig-Dösen verbrachte. „Säggs’ches Gindslerbluhd” – Lene-Voigt-Programm mit Meigl Hoffmann
 
Samstag, 29.04.06, 20:00 Uhr
 
kawaii
Reichpietschstr. 25
04317 Leipzig
Eintritt: 6,00 €, erm. 4,00 €

Psychiatrie in der DDR

Die Privatanstalt Thonberg

war im 19. Jahrhundert eine exklusive Behandlungsstätte für Menschen mit psychischen Krankheiten. Pauline Charlotte von Süssmilch-Hörnig hat als Patientin den Thonberg erlebt. In ihrem Buch berichtet sie authentisch und kritisch über die Atmosphäre in der Anstalt und die Behandlungsmethoden ihrer Zeit.

Von den Herren Ärzten und „wilden Pflegern“

Erinnerungen an die Irrenpflege um 1900.
Gelesen von Katja A. Pohl und kommentiert von Thomas R. Müller
 
Donnerstag, 27.04.06, 20:00 Uhr

Stötteritzer Margerite
Lichtenbergweg 5 d
04299 Leipzig

Leipziger Marktplatz

 

1824 wurde J. C. Woyzeck trotz Zweifels an seiner Zurechnungsfähigkeit auf dem Leipziger Markt hin-gerichtet. Woyzeck hatte von Stimmen berichtet die ihn zum Mord an seiner Geliebten aufgefordert hatten. Die Geschichte Woyzecks wurde von Georg Büchner dramatisiert und von Werner Herzog mit Klaus Kinski in der Hauptrolle kongenial verfilmt.

 

 

 

„Wozeyck“ (1979)

Film von Werner Herzog, u. a. mit Klaus Kinski und Eva Matthes.
 
Montag, 24.04.06, 20:00 Uhr
 
Polnisches Institut
Markt 10
04109 Leipzig

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